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Jugend forscht
Ein Erfahrungsbericht von Titus Kohlhaas, 10 Jahre

Durch die  Kooperation mit der Chemie AG von Dr. Kohnen am Werdener Gymnasium  bekam ich die Gelegenheit, am Wettbewerb Jugend forscht teilzunehmen.

Mein Projekt „Heliotropismus für Solarzellen“ habe ich  in den Wochen und  Monaten vor dem Wettbewerb in der AG und in den Winterferien zu Hause bearbeitet.

Heliotropismus bezeichnet die Fähigkeit der Pflanzen sich nach dem Lauf der Sonne auszurichten, wie z.B. Sonnenblumen es tun. Ich habe mir überlegt, dass es auch für Solarzellen sinnvoll ist, sich nach der Sonne auszurichten um die Effizienz zu steigern. Ich habe mit einem Lego Mindstorm Roboter ein Modul programmiert, welches mittels Sensoren auf den Lichteinfall reagiert und die Motoren des Roboters ansteuert um sich immer dem größten Lichteinfall zuzuwenden.

Am Wettbewerbstag musste ich ziemlich früh aufstehen, denn der Bus , der uns  zum Regionalwettbewerb nach Duisburg  brachte, fuhr schon um 6.30 Uhr los.

Ich hatte einen eigenen kleinen Stand, den ich mit Plakaten gestalten konnte, baute bis 8 Uhr mein Projekt auf und testete es ein letztes Mal bevor es ernst wurde. Denn direkt nach acht Uhr mussten alle Lehrer und Betreuer den Saal verlassen. Nur die Jury und die Presse durften hinein.

Die Jury besuchte jeden Stand und ließ sich die Projekte vorführen.
Ich war etwas aufgeregt, da mein Computerprogramm abgestürzt war.
Ich hab es aber wieder zum Laufen bekommen und konnte mein Projekt vorstellen.

Es gab zum Beispiel Gruppen aus den Bereichen Technik, Physik, Biologie, Arbeitswelt, Geo-und Raumwissenschaften, Mathematik und Chemie.
Mein Projekt war aus dem Bereich Technik, ich war der einzige Grundschüler im Regionalwettbewerb in Duisburg.
Teilnehmen darf man wenn man zwischen 10-21 Jahren ist.

Ab 14 Uhr wurde die Vorstellung dann auch für die Öffentlichkeit geöffnet und die Lehrer und Betreuer durften zurück in den Saal.

Den ganzen Nachmittag kamen interessierte Leute an meinen Stand und haben sich mein Projekt  von mir erklären lassen.

Am späten Nachmittag begann dann die Siegerehrung. Die ersten Plätze dürfen eine Runde weiter auf den Landeswettbewerb.

Jeder hat einen kleinen Roboter und eine Urkunde bekommen. Ich habe mit meinem Projekt außerdem noch  einen Experimentierkasten gewonnen.

Es war ein spannender Tag und ich freue mich schon auf das nächste Jahr.
Titus Kohlhaas, Ludgerusschule Essen-Werden 4b